Russische Oligarchen bringen ihre Luxusjachten in Länder, wo ihnen keine Beschlagnahmung droht. Ein Schiff wurde nun in Frankreich einkassiert.
Das gilt auch für die Jachten, und deswegen geht keine Jacht mehr raus." Gemessen an der Bruttoraumzahl gilt das knapp 16.000 Tonnen schwere Schiff als größte Motorjacht der Welt. Die Crew besteht in normalen Zeiten aus 96 Menschen. Die Jacht umfasst zwölf Suiten, einen 25 Meter langen Swimming-Pool und zwei Hubschrauberlandeplätze. Das "Handelsblatt" berichtete indes, die Behörden wollten insgesamt drei Luxusjachten im Hamburger Hafen konfiszieren - neben der "Dilbar" die Schiffe "Luna" und "Solandge". In jeden Fall werden die Jachten die Hansestadt wohl nicht bald verlassen können. Bevor sie auslaufen können, ist eine sogenannte Ausfuhrerlassung erforderlich. Der Milliardär Usmanow, einst Großaktionär beim Londoner Fußball-Club FC Arsenal und bis gestern auch Weltpräsident des Fechtverbands, leitet die Holding USM, die etwa am Eisenerz- und Stahlriesen Metalloinvest und dem Unterhaltungselektronikunternehmen Xiaomi beteiligt ist. Die Jacht "Amore Vero" ("Wahre Liebe") gehöre offiziell einem Konzern, in dem Setschin Hauptaktionär sei. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde betonte gegenüber dem NDR, über eine Festsetzung werde gar nicht in der Stadt entschieden. Die Jacht lag im Hafen von La Ciotat an der Côte d’Azur nahe Marseille und hätte dort bis April repariert werden sollen. Zuständig für die Vollstreckung der Sanktionen sind die Behörden der EU-Mitgliedsländer. Frankreich ist bereits tätig geworden. Dank der neuesten Sanktionsliste kann die Europäische Union (EU) mithilfe der Mitgliedsländer Vermögenswerte von russischen Oligarchen einfrieren. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte zuvor erklärt, Besitztümer von sanktionierten Russen in Frankreich zu beschlagnahmen. Ein Schiff wurde nun in Frankreich einkassiert. Russische Oligarchen bringen ihre Luxusjachten in Länder, wo ihnen keine Beschlagnahmung droht.
Der Schweizer Offshore-Finanzplatz ist ein wichtiger Hub für russische Superreiche. Geleakte Dokumente offenbaren nun Spuren sanktionierter Oligarchen zu ...
Der «Tages-Anzeiger» (Artikel bezahlpflichtig) hat nun die Sanktionslisten mit geleakten Dokumenten aus den so genannten Pandora Papers und den Fincen Files abgeglichen und ist fündig geworden. Auch Gennadi Timtschenko, seit jungen Jahren ein Freund Putins und Gründer des Rohstoffhändlers Gunvor in Genf, taucht in Zusammenhang mit dem Namen von Schweizer Banken an. Damit werden auch die Gelder sanktionierter russischer Oligarchen nach einer Übergangsfrist auf den Konten von Schweizer Banken festgefroren.
Zusammen mit Wladimir Putin ist sie aufgestiegen und hat Milliarden gescheffelt: die Kaste der Oligarchen. Die Sanktionen dürften einigen von ihnen die ...
Ebenfalls auf der Sanktionsliste steht Gennadi Timtschenko (69). Der enge Freund von Putin besitzt in Cologny GE ein grosses Anwesen und hat sein Vermögen im Ölgeschäft gemacht. Ein möglicher Abnehmer: Ein Konsortium rund um den Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss (86). Denn auch wer noch nicht auf einer Sanktionsliste steht, der muss seine Besitztümer möglichst schnell zu Bargeld machen, bevor sie beschlagnahmt werden. Seine Beteiligung an der Ölhandelsfirma Gunvor hat er im Jahr 2014 verkauft. Die Schweizerische Bankiervereinigung will die Gazprombank ausschliessen, wie die «Rundschau» von SRF berichtete. Insider mit vertieften Kenntnissen der russischen Finanzszene in der Schweiz weisen darauf hin, dass einigen reichen Russen die Sanktionen ganz recht seien, um diese Forderung zu umgehen. Die deutschen Behörden wollen den 550-Millionen-Franken teuren Kahn beschlagnahmen.
Die US-Regierung will den engsten Kreis von Wladimir Putin noch stärker unter Druck setzen. Sie verhängt Einreiseverbote, friert Vermögen ein und ...
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Auch in Großbritannien fürchten russische Oligarchen um ihre Millionen-Immobilien und Jachten. Dabei stehen bisher nur wenige auf der Sanktionsliste.
Betroffen sein sollen auch die Jachten und Privatjets russischer Oligarchen. Die britische Regierung folgt jetzt unserem Beispiel. Auch weil der öffentliche Druck wächst. Die öffentliche Meinung ist sehr deutlich. Die Angst ist groß unter extrem wohlhabenden Russen mit Besitz in Großbritannien. Sie wollen von Kushner wissen, wie sie sich dagegen wehren können, dass ihr Geld und Immobilienvermögen eingefroren wird. Er steht zwar nicht auf der britischen Sanktionsliste, kündigte aber trotzdem an, sich vom Verein trennen zu wollen. Labour fordert, dass die Tories das Geld zurückzahlen. Und in dieser Woche war es bizarr, weil viele noch gar nicht sanktioniert worden sind."
Russische Superreiche wie Roman Abramowitsch haben sich spektakuläre Immobilien in Britannien gekauft. Das trieb die Preise im...
Knapp 100 Millionen Pfund hat der russisch-israelische Oligarch für eine üppige Villa im klassizistischen Stil mit fünfzehn Wohn- und Schlafzimmern gezahlt. Bewaffnete Männer eines Sicherheitsdienstes stehen an den Eingängen und kontrollieren Fahrzeuge. „No Photography“-Warnschilder lehnen am Straßenrand. Im Sonnenschein reihen sich die prächtigsten Residenzen mit Gärten aneinander. Die Straße hinter dem Kensington-Palast ist als „Milliardärs-Zeile“ im Volksmund bekannt.
Auf Zypern leben rund 40.000 Russen - einige von ihnen pflegen Verbindungen zum russischen Präsidenten Putin. Droht ihnen jetzt die Ausweisung?
Die meisten der rund 40.000 Russinnen und Russen auf Zypern leben hier in der Hafenstadt - inzwischen wird die Stadt auch Limassolgrad genannt. Russlands Krieg gegen die Ukraine bringt Zypern zunehmend in eine schwierige Lage. Der Luftraum über der Insel ist für russische Flugzeuge gesperrt. Wir hier in Nikosia sind ein für alle Mal fertig. “Russland macht 25 Prozent des Tourismus auf Zypern aus. Zypern muss seitdem auf diesen gewinnbringenden Wirtschaftszweig verzichten. Der Inselstaat ist zur zweiten Heimat vieler aus Russland geworden.
Die Jacht des russischen Oligarchen Alischer Usmanow bleibt offenbar noch länger im Hamburger Hafen. Sie ist jedoch nicht beschlagnahmt, wie es in einem ...
Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hatte am Dienstag die Festsetzung der "Dilbar" in Hamburg gefordert. Zuständig seien das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin und die Generalzolldirektion in Bonn. Es berief sich auf Quellen in der Jacht-Industrie. Die 156 Meter lange Jacht liegt derzeit wegen Reparatur- und Wartungsarbeiten in einem Dock der Werft Blohm + Voss. Das Luxusschiff ist von Planen verhüllt. Laut dem "Forbes"-Bericht sind die Mitarbeiter der Werft am Mittwoch nicht zur Arbeit an der Jacht erschienen.
Der Verkauf des Fußballclubs Chelsea London durch Roman Abramowitsch ist ein erster Hinweis, dass die Sanktionen gegen Putins Oligarchen Wirkung zeigen.
Auch wird Johnsons Regierung kritisiert, weil die Sanktionen gegen weitere Oligarchen so lange auf sich warten lassen. Allerdings wird der britischen Regierung vorgeworfen, nicht schnell oder entschlossen genug gegen die russischen Oligarchen vorzugehen. Die Straße wird auch Billionaire’s Row genannt – Milliardärszeile: Es ist die teuerste Straße in Großbritannien. Aber im Haus Nummer 17 herrscht dieser Tage leise Panik. Die Riesenvilla gehört dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch, der seit Beginn des Ukraine-Kriegs offensichtlich um seine Milliarden fürchtet – und alles tut, um sich vor den Sanktionen der britischen Regierung zu schützen. - / Tom Mustroph, Murlo»Wir leben in einer eigenen Welt«Der Radsport sprach Sanktionen wegen des Ukraine-Krieges aus. »Wir werden den Schraubstock am Putin-Regime weiter anziehen«, sagte Boris Johnson am Mittwoch im Unterhaus. Und sollte dennoch ein Problem auftauchen, dann lässt es sich in der Regel mit einem Griff in die Geldbörse aus dem Weg schaffen.
Die Jachten russischer Oligarchen geraten wegen des Ukraine-Kriegs immer stärker in den Blickpunkt. Unklar ist, ob die in Hamburg liegende Jacht „Dilbar“ ...
Als Besitzer stellten die Beamten den Angaben zufolge ein Unternehmen fest, dessen Hauptaktionär auf der Sanktionsliste der Europäischen Union gegen russische Oligarchen stehe. Die Jacht habe zu Beginn der Zollkontrolle noch auslaufen wollen und damit gegen geltende Regelungen verstoßen. Daraufhin sei die Beschlagnahmung ausgesprochen worden. Seit Ende Oktober liegt das 156 Meter lange Schiff, vor unerwünschten Blicken durch Planen geschützt, in der Werft von Blohm + Voss. Die mit der Umrüstung betrauten Mitarbeiter sollen laut "Forbes" seit Mittwoch nicht mehr zur Arbeit erschienen sein. Vor unerwünschten Blicken geschützt: Die Megajacht "Dilbar" liegt derzeit verhüllt im Hamburger Hafen Anderslautende Berichte konnten die Beschlagnahme jedoch nicht bestätigen. Demnach seien sich die Behörden noch uneinig, wer für eine solche Maßnahme zuständig ist. Vor unerwünschten Blicken geschützt: Die Megajacht "Dilbar" liegt derzeit verhüllt im Hamburger Hafen