Die FCZ Frauen setzen sich im Playoff-Final der Women's Super League im Elfmeterschiessen gegen Servette Chênois durch.
Um ein Haar wäre den Genferinnen in der 2. Umso überraschender kam in der 18. Ende April hatten sie bereits die Cup-Trophäe in die Höhe stemmen können. Zudem ist das Zürcher Fussball-Märchen in dieser Saison noch um ein Kapitel reicher. Wie bereits in den regulären 90 Minuten brachte der Titelverteidiger den Vorsprung jedoch nicht über die Zeit. Bereits in der Verlängerung war es ein Auf und Ab gewesen zwischen den zwei besten Teams der Regular Season. Servette, ab der 61. Der Playoff-Modus hat sein gesamtes Drama-Potenzial in der Women's Super League bereits im allerersten Anlauf aufgezeigt.
In der Women's Super League kommt es am Pfingstmontag zum Endspiel. In Lausanne treffen Servette und der FCZ aufeinander. Live im Ticker.
In diesem Moment erübrigen sich für Moser die Diskussionen, im letzten Spiel ihrer Karriere verwertet sie mit der Ruhe einer 129-fachen Nationalspielerin und erzielt damit den vorher fast schon verzweifelt gesuchten Ausgleich. Fast eine Stunde ist gespielt, als sie einmal mehr alleine vor FCZ-Goalie Livia Peng auftaucht, den Ball wieder nicht sauber mitnimmt, dann den Schuss von Peng pariert sieht. Dieses 1:0 nach nicht einmal 20 Minuten ist nicht unverdient, aber auch nicht zwingend, weil der Finalcharakter beiden Teams anzumerken ist. Zuerst profitieren sie von einem etwas diskussionswürdigen Platzverweis gegen Michèle Schnider, danach von einem noch diskussionswürdigeren Penalty. Die eingewechselte Lydia Andrade wird in der 80. Ach, was ist schon logisch in diesem verrückten Playoff-Final zwischen Servette und dem FC Zürich. Martina Moser läuft im Penaltyschiessen an, im letzten Spiel ihrer Karriere. Trifft sie, geht sie als Meisterin. Aber sie scheitert. Es ist schon eher glücklich, dass die Zürcherinnen überhaupt in den Genuss eines Penaltyschiessens kommen.
Zum ersten Mal ist der Schweizer Meister im Frauenfussball im Play-off-Modus gekürt worden. Der Pfingstmontag bietet erstklassige Unterhaltung, ...
Diesmal waren es die Frauen des FC Zürich und von Servette, die in einer Partie mit Cup-Charakter für beste Unterhaltung sorgten. Der Pfingstmontag bietet erstklassige Unterhaltung, allerbeste Werbung für diesen Modus – und beschert dem FCZ das Double. Der Pfingstmontag hat dem Schweizer Fussball schon grosse Dramen beschert – oft wurde dann der Cup-Final der Männer ausgetragen.
Die ersten Playoffs im Schweizer Fussball enden am Pfingstmontag mit dem Finalspiel zwischen Servette Chênois und Zürich. In Lausanne wird der 52.
Eine gewisse Nervosität ist den Spielerinnen beider Teams anzumerken, es schleicht sich doch der eine oder andere Fehlpass ein. Und vielleicht gibts heute sogar Nachschlag in Form einer Verlängerung und eines Penaltyschiessens. Was auch immer passiert, wir sind bereit und gleich wieder für dich da, wenn es mit Halbzeit zwei weitergeht. Die Zürcherinnen drücken zwar, aber sie schaffen es nicht, gefährlich vors Tor zu kommen. In der 96. Die Schiedsrichterin legt noch fünf Minuten drauf. In der Verlängerung ging Servette Chênois erneut in Führung. Die Kanadierin Alyssa Lagonia, die danach ebenfalls noch die Latte traf, stärkte die Hoffnung auf die erfolgreiche Titelverteidigung (99.). Doch die Zürcherinnen vermochten erneut zu reagieren. Humm traf per Kopf kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der zusätzlichen Spielzeit. Im Penaltyschiessen behielten die Schützlinge von Trainerin Inka Grings, die Ende April schon Cupsieger wurden, mit 5:4 für sich. Aber sie scheitert an Torhüterin Pereira, die zuvor selbst zum Elfmeter antrat und eiskalt verwandelte. Die Schlussphase der regulären Spielzeit verliefen hektisch. Der Final stand am Ende einer Meisterschaft, die in der entscheidenden Phase zum ersten Mal im Playoff-Modus ausgetragen wurde. Die zurücktretende Martina Moser glich für die Zürcherinnen mit einem Foulpenalty aus (82.). Das ohne die gesperrte Schweizer Internationale Sandy Maendly angetretene Servette Chênois ging im Stade de la Tuilière durch Michèle Schnider in Führung (18.). Für die Luzernerin endete das Spiel vorzeitig.
Die FCZ-Frauen gewinnen den Meisterschafts-Final in Lausanne gegen Servette Chênois FC im Penaltyschiessen. Die Genferinnen mussten lange in Unterzahl ...
Humm traf per Kopf kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der zusätzlichen Spielzeit. Im Penaltyschiessen behielten die Schützlinge von Trainerin Inka Grings, die Ende April schon Cupsieger wurden, mit 5:4 für sich. In der Verlängerung ging Servette Chênois erneut in Führung. Die Kanadierin Alyssa Lagonia, die danach ebenfalls noch die Latte traf, stärkte die Hoffnung auf die erfolgreiche Titelverteidigung (99.). Doch die Zürcherinnen vermochten erneut zu reagieren. Der Final stand am Ende einer Meisterschaft, die in der entscheidenden Phase zum ersten Mal im Playoff-Modus ausgetragen wurde.
Action pur! Die FCZ-Frauen krönen sich nach einem Drama-Sieg im Playoff-Final gegen Servette zum Schweizer Meister 2022.
Mégroz (Foul). 120. Schnider (Reklamieren). 52. Texeira Pereira (Unsportlichkeit). Mégroz (Foul). 120. Schnider (Reklamieren). 52. Texeira Pereira (Unsportlichkeit). Bemerkungen: Servette ohne Maendly (gesperrt). 92. Bemerkungen: Servette ohne Maendly (gesperrt). 92. Schnider sagt Danke und schiebt ein. Es passiert mitten im riesigen Servette-Jubel nach dem Führungstor in der Verlängerung. Vor der Genfer Ersatzbank bricht Elodie Nakkach zusammen. Die Zürcherinnen brauchen einen Penalty – erneut ein strenger Pfiff von Schiedsrichterin Simone Ghisletta – um den Ausgleich zu schaffen. Servette in Unterzahl, aber in Führung, igelt sich ein, lässt den ideenlosen FCZ anrennen.
Das Endspiel der Women's Super League wird im Penaltyschiessen entschieden. Die Zürcherinnen haben dabei gegen Servette das bessere Ende.
In diesem Moment erübrigen sich für Martina Moser die Diskussionen, im letzten Spiel ihrer Karriere verwertet sie mit der Ruhe einer 129-fachen Nationalspielerin und erzielt damit den vorher fast schon verzweifelt gesuchten Ausgleich. Es ist der Moment, ab dem ein eher träges Spiel richtig wild wird. Wegen des Penaltys. Wegen des Ausgleichs. Wegen eines Treffers von Humm tief in der Nachspielzeit, der wegen Offside aberkannt wird. Zuerst profitieren sie von einem etwas diskussionswürdigen Platzverweis gegen Michèle Schnider, danach von einem noch diskussionswürdigeren Penalty. Die eingewechselte Lydia Andrade wird in der 80. Ach, was ist schon logisch in diesem verrückten Playoff-Final zwischen Servette und dem FC Zürich. Martina Moser läuft im Penaltyschiessen an, im letzten Spiel ihrer Karriere. Trifft sie, geht sie als Meisterin. Aber sie scheitert. Weil aber im nächsten Versuch Servettes Laura Felber verschiesst und FCZ-Aussenverteidigerin Theresa Höbinger trifft, ist der FCZ Schweizer Meister.
Der FCZ holt auch bei den Frauen den Meistertitel: Das Team von Inka Grings setzt sich im ersten Playoff-Final der Liga-Geschichte gegen den Servette FC ...
Sie war aber kurz darauf wieder stabil und wurde so Zeugin eines packenden Penalty-Krimis, in dem Lagonia ihren letzten Karriere-Schuss verwandelte, die Zürcherin Moser ihren Absch(l)uss versaute – am Ende aber dennoch mit einem Titel in den Ruhestand geht. Minuten rettet die nach dem Spiel zurücktretende Martina Moser ihren FCZ mittels Foulpenalty in die Verlängerung. Da war es wiederum die Servette-Kandadierin Alyssa Lagonia, die in ihrer Dernière die Genferinnen erneut in Führung schiesst. Dass die FCZ Frauen gegen den Servette FC Chênois Féminin 5:4 nach einem in sich selbst hochspannenden Penaltyschiessen gewinnen, zeigt aber auch: Eine ganze Saison wird so am Ende durch Nuancen entscheiden.
Pure Freude: Die FCZ-Spielerinnen jubeln über den Meistertitel. Urs Lindt / freshfocus. Der sechste Penalty sorgt für die Entscheidung.
So dann doch noch das Double holen zu können, ist unglaublich.» Die erste Fussball-Meisterschaft, die im Penaltyschiessen entschieden wird, sorgt für grosse Emotionen. Martina Moser spricht von einer unglaublichen Saison: «Mit dem FCZ drei Titel in einer Saison feiern zu dürfen, ist wunderschön.» Und Captain Fabienne Humm meint strahlend: «Nach dem Cupsieg auch noch Meister zu werden, das ist natürlich unglaublich. Selbst bei den siegreichen Zürcherinnen ist der neue Modus umstritten. Doch diesmal dauert es nur kurz, ehe der FCZ zurückschlägt: Fabienne Humm trifft nach einer tollen Vorlage von Kim Dubs über die rechte Seite zum 2:2. So müssen die Penaltys entscheiden, wo es wieder ein Auf und Ab gibt. Wie schon die ganze Saison über ist es extrem eng, Servette hatte die reguläre Spielzeit zwei Punkte vor dem FCZ abgeschlossen. Der FC Zürich setzt sich im ersten Schweizer Fussball-Playoff-Final der Geschichte mit 7:6 nach Penaltyschiessen durch.
Um ein Haar hätte der auf diese Saison hin eingeführte Playoff-Modus in der höchsten Schweizer Frauenliga eine dicke Überraschung hervorgebracht.
Meistertitel für den Rekordsieger. Das eher international aufgestellte Servette Chênois seinerseits strebt nach der Premiere im vergangenen Jahr Titel Nummer 2 an. Es ist das Duell der beiden Teams, die bereits nach der Regular Season die zwei vordersten Plätze in der Tabelle belegt hatten. Und so bietet sich den Qualifikationssiegerinnen doch noch die Chance, den Meistertitel in der Women's Super League erfolgreich zu verteidigen.
Das Endspiel der Women's Super League wird im Penaltyschiessen entschieden. Die Zürcherinnen haben dabei gegen Servette das bessere Ende.
In diesem Moment erübrigen sich für Martina Moser die Diskussionen, im letzten Spiel ihrer Karriere verwertet sie mit der Ruhe einer 129-fachen Nationalspielerin und erzielt damit den vorher fast schon verzweifelt gesuchten Ausgleich. Es ist der Moment, ab dem ein eher träges Spiel richtig wild wird. Wegen des Penaltys. Wegen des Ausgleichs. Wegen eines Treffers von Humm tief in der Nachspielzeit, der wegen Offside aberkannt wird. Zuerst profitieren sie von einem etwas diskussionswürdigen Platzverweis gegen Michèle Schnider, danach von einem noch diskussionswürdigeren Penalty. Die eingewechselte Lydia Andrade wird in der 80. Ach, was ist schon logisch in diesem verrückten Playoff-Final zwischen Servette und dem FC Zürich. Martina Moser läuft im Penaltyschiessen an, im letzten Spiel ihrer Karriere. Trifft sie, geht sie als Meisterin. Aber sie scheitert. Weil aber im nächsten Versuch Servettes Laura Felber verschiesst und FCZ-Aussenverteidigerin Theresa Höbinger trifft, ist der FCZ Schweizer Meister.
FCZ-Präsident Ancillo Canepa erlebt den Meistertitel der Zürcher Frauen vor Ort in Lausanne mit. Im Interview redet er auch übers Italien-Debüt von Willy ...
0 0 Es ist fraglich, ob das sportlich fair ist.
Pure Freude: Die FCZ-Spielerinnen jubeln über den Meistertitel. Urs Lindt / freshfocus. Der sechste Penalty sorgt für die Entscheidung.
So dann doch noch das Double holen zu können, ist unglaublich.» Die erste Fussball-Meisterschaft, die im Penaltyschiessen entschieden wird, sorgt für grosse Emotionen. Martina Moser spricht von einer unglaublichen Saison: «Mit dem FCZ drei Titel in einer Saison feiern zu dürfen, ist wunderschön.» Und Captain Fabienne Humm meint strahlend: «Nach dem Cupsieg auch noch Meister zu werden, das ist natürlich unglaublich. Selbst bei den siegreichen Zürcherinnen ist der neue Modus umstritten. Doch diesmal dauert es nur kurz, ehe der FCZ zurückschlägt: Fabienne Humm trifft nach einer tollen Vorlage von Kim Dubs über die rechte Seite zum 2:2. So müssen die Penaltys entscheiden, wo es wieder ein Auf und Ab gibt. Wie schon die ganze Saison über ist es extrem eng, Servette hatte die reguläre Spielzeit zwei Punkte vor dem FCZ abgeschlossen. Der FC Zürich setzt sich im ersten Schweizer Fussball-Playoff-Final der Geschichte mit 7:6 nach Penaltyschiessen durch.
Die Frauen des FC Zürich haben sich im Elfmeterkrimi gegen Servette den Meistertitel gesichert. Ein besonderes Spiel war es für Zuschauer Urs Fischer.
Als Zuschauer vor Ort in Lausanne: Urs Fischer. Der Trainer von Union Berlin schaute sich am Montag das letzte Spiel seiner Tochter Riana live in Lausanne an. In der 71. Und am Ende ging es bis ins Elfmeterschießen, in dem sich die Züricherinnen gegen Servette FC Chenois Feminin mit 5:4 durchsetzten.