Kaum ein Schweizer ist ihr so oft begegnet wie Starkoch Anton Mosimann. Wie erlebte er die kürzlich verstorbene Königin?
«Es waren 150 Leute, im Buckingham Palast – mit über 40 Königinnen und Königen. Er wird es sicher richtig machen», so Mosimann. Er hatte immer Zeit, ein paar Worte zu wechseln. Es sei es ein spezieller Moment gewesen. Er werde sie vermissen. Sie hätten über 40 Jahre einen schönen Kontakt gehabt, sagt der Solothurner im Interview.
Kein Schweizer war der Queen vertrauter als Anton Mosimann. Der 75-Jährige bekochte sie in den letzten 45 Jahren nicht nur, sondern witzelte auch ...
Er ist bestens darauf vorbereitet.» Zuvor hätten sich die beiden nie über das Ableben der Queen unterhalten. Er ist sich sicher: «Charles wird das gut machen. «Jetzt ist er König und ich wünsche ihm nur das Beste. Das ist eine tolle Aufgabe für ihn», schwärmt der Starkoch. Auch abseits der Küche hatten Mosimann und die Königin regelmässig Kontakt: «Es gab immer wieder Momente, in denen sie sich Zeit genommen hat, um sich ein halbes Stündchen abseits des Trubels mit meiner Frau und mir über Privates auszutauschen. Sie mochte es einfach, leicht, gut abgeschmeckt und schön präsentiert», erinnert sich der 75-Jährige im Gespräch mit 20 Minuten.
Von Solothurn in den Buckingham-Palast: Anton Mosimann kochte über 40 Jahre lang für Elizabeth II. Im Blick erinnert er sich an seine Lieblingskönigin.
Auf den Strassen von London herrscht seit Donnerstagabend eine getrübte Stimmung. Dann wurde bekannt, dass die Queen verstorben ist.
Auch war sie eine sehr humorvolle Frau.» Weiter beschreibt Mosimann die Queen als eine «sehr tolle und aufrichtige Frau». Doch als die Nachricht verkündet wurde, dass die Queen nicht mehr lebt, hat es aufgehört und über dem Königshaus bildete sich ein Regenbogen.» «Sie wollte immer darüber informiert werden, wo die Produkte genau herkommen», so der ehemalige Chefkoch. Für uns war das jedoch nie ein Problem.» Ihre Dankbarkeit gegenüber der Küche zeigte die Queen, indem sie Mosimann und seinem Team mehrere Male einen von Hand geschriebenen Brief zuschickte. «Als ich von ihrem Tod erfuhr, war ich schockiert und sehr traurig. Die Nachricht versetzte nicht nur ganz Grossbritannien, sondern die ganze Welt in Trauer und Melancholie.
Auch in unserer Region bewegt der Tod von Queen Elisabeth II. die Menschen. Wir schauen mit Personen zurück, die sie kennenlernen durften.
Wir schauen mit Personen zurück, die sie kennenlernen durften. die Menschen. Wir sprechen mit Menschen, die sie gekannt haben
Pfarrerin Carla Maurer, Headhunterin Henriette Engbersen, Köchin Sabrina Bornhauser und Musikerin Helen Moody äussern sich zum Tod der britischen Königin.