Kambundji

2022 - 9 - 9

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Image courtesy of "BZ Thuner Tagblatt"

Ticker zu Weltklasse Zürich: Kambundji: «unglaubliche Stimmung» (BZ Thuner Tagblatt)

Im Final der Diamond League kämpfen die weltbesten Leichtathleten und Leichtathletinnen um Siege und Boni – darunter Mujinga Kambundji. Wir berichten live.

Auch Siebenkämpferin Annik Kälin, an der WM Sechste und an der EM mit der Bronzemedaille, tritt im Weitsprung an – mit 6,73 m ist sie jüngst ganz nah an den Schweizer Rekord (6,84 m) gesprungen. Die 20-jährige Saisonaufsteigerin startet bescheiden und kommt auch danach nie in den Flow (13,22). Statt zu glänzen, muss sich der Basler mit 13,54 Sekunden (Bestleistung: 13,12) und Platz 6 begnügen. Die Weltrekordhalterin dominiert das Rennen praktisch ab der ersten Hürde: Die Nigerianerin Tobi Amusan siegt in schnellen 12,29 Sekunden locker, offenbart, dass der WM-Titel im Juli keineswegs ein Ausreisser war. Nebenbei holt er sich noch eine Trophäe, die ihm bislang fehlte: den Pokal als Disziplinensieger der Diamond League. Das Meeting von Lausanne hatte Shelly-Ann Fraser-Pryce wegen einer leichten Oberschenkelverletzung noch auslassen müssen (und war dann um 1 Hundertstel in Brüssel bezwungen worden). Diese erfolgreiche niederländisch-schweizerische Kooperation überzeugt auch in Zürich: Bol siegt in 53,03 Sekunden – trotz Patzer an der letzten Hürde. Die Bernerin muss sich mit Platz 5 begnügen (22,65), bedankt sich dafür für die «unglaubliche Stimmung». Wo der Brasilianer Alison Dos Santos in diesem Jahr auch antritt, er gewinnt. Nach 88,44 m aber kann Chopra immerhin mit einem Sieg in die Saisonpause. Bloss eine Frau lief die 200 m je schneller als die Jamaikanerin Shericka Jackson – Weltrekordhalterin Florence Griffith-Joyner (anno 1988). 6,07 m sprang der US-Schwede – und damit so hoch wie noch kein Stabspringer je im Letzigrund.

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