Werner Salzmann

2022 - 10 - 10

Post cover
Image courtesy of "St.Galler Tagblatt"

Bundesrat: Albert Rösti will auf Ueli Maurer folgen (St.Galler Tagblatt)

Nach Werner Salzmann schickt sich auch ein zweites Berner-SVP-Schwergewicht ins Rennen um den freien Bundesratssitz: Albert Rösti will in die Regierung.

Am Ende entscheidet die Bundeshausfraktion, wer auf das offizielle Bundesratsticket für die Wahl kommt. Dieser gilt in der kantonalen Partei als gut vernetzt. Die Nachfolgerin oder der Nachfolger für Ueli Maurer wird am 7. Als ehemaliger Generalsekretär der Berner Volkswirtschaftsdirektion und aktueller Gemeindepräsident von Uetendorf bringe Rösti Einblick und Erfahrung in der Exekutivarbeit mit. Albert Rösti bringe alle Voraussetzungen mit, «um im Bundesrat einen Beitrag an die Bewältigung der zukünftigen grossen Herausforderungen unseres Landes zu leisten», hiess es in einer Medienmitteilung, die Samuel Krähenbühl vorträgt und die Grossrätin und Fraktionspräsidentin Barbara Josi mit dem beruflichen Werdegang von Rösti ergänzt. In Kombination mit seinem Hochschulabschluss sei er eine Persönlichkeit, die von allen Bevölkerungsschichten gewählt werden könne, weil er zu allen Zugang finde. Auch der Berner alt Nationalrat Hansruedi Wandfluh lobt Rösti und zählt die beruflichen Stationen von dessen Karriere auf. Er dankt der Berner Oberländer Sektion für die Unterstützung. Die Berner Oberländer SVP-Sektion schlägt nun also Albert Rösti der Kantonalpartei vor. Danach könne auch das Problem der Klimaveränderung angegangen werden, die er nicht leugnen wolle. Auf ein Placet für die Kandidatur durch den SVP-Doyen Christoph Blocher angesprochen antwortet Rösti, dass er auf Parteilinie sei und dass Blocher ihn für wählbar halte. Er sei in der glücklichen Lage, nicht «zu müssen», sondern «zu wollen».

Post cover
Image courtesy of "Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)"

Nachfolge von Ueli Maurer - Bundesratswahl: «Rösti hat im ... (Schweizer Radio und Fernsehen (SRF))

Mit Werner Salzmann und Albert Rösti sind gleich zwei Berner im Rennen um die Maurer-Nachfolge. Ein Experte schätzt ein.

«Sie kann auch eine Kandidatin oder einen Kandidaten wählen, der nicht auf dem offiziellen Ticket ist», betont der Politologe weiter. Stellt die Berner SVP einen oder zwei Kandidaten auf? In der Bundesversammlung habe Albert Rösti wahrscheinlich die besseren Chancen, sagt Politologe Marc Bühlmann von der Universität Bern.

Post cover
Image courtesy of "Basler Zeitung"

Bundesratswahl: Albert Rösti (SVP) soll am Mittag seine Kandidatur ... (Basler Zeitung)

Der Berner SVP-Nationalrat bewirbt sich offiziell für den Bundesratssitz von Ueli Maurer. Im Kursaal Bern stellte er sich am Montag den Medien.

«Mit der Lösung der Energiekrise geht für mich die Lösung der Klimakrise einher,» sagte er. Er schilderte die Herausforderungen, die sich der Schweiz stellten – er sei bereit bei den Lösungen mitzuhelfen und diesem Lande Sorge zu tragen. Rösti sprach sich auch für gesunde Bundesfinanzen und eine starke Armee aus. Damit ist die Kandidatensuche in der Berner SVP am weitesten fortgeschritten. Die Kandidatur des 55-jährigen basiere auf einer fundierten Aus- und Weiterbildung. Dann stellt die SVP-Fraktionspräsidentin im Berner Grossen Rat, Barbara Josi, die schulische Leistung Röstis in den Vordergrund.

Post cover
Image courtesy of "Radio Argovia"

«Ich glaube daran, dass es gelingen wird» (Radio Argovia)

Ja, er will. Am Montagmittag hat der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti seine Bundesratskandidatur bekannt gegeben. An einer Medienkonferenz im Berner ...

Zur Frage eines Journalisten, wie er sich die Schweiz der Zukunft vorstelle, sagte Albert Rösti: «Ich will einen Staat, der den Schwächeren ein Auffangnetz bietet.» Gleichzeitig wolle er aber auch einen Staat, in dem Wirtschaftswachstum möglich sei. Eine der grössten Herausforderungen der Zukunft sehe er ausserdem in der Energiekrise. Nun stelle er sich für eine Bundesratskandidatur «sehr gerne» zur Verfügung. Er würde sich freuen, «dem Land und allen Menschen als Bundesrat dienen zu dürfen». Und er habe sich sicher sein wollen, eine klare Vorstellung davon zu haben, wie er dem Land dienen soll. Im Berner Kursaal informierte er über die Beweggründe für seine Kandidatur.

Post cover
Image courtesy of "Jungfrau Zeitung"

Albert Rösti wird Bundesrat, … (Jungfrau Zeitung)

… auch wenn Christoph Blocher ihn nicht will, und ihn die Berner SVP mit deutlichem Resultat zuhanden der SVP-Bundeshaus-Fraktion vorschlägt. Röstis härteste ...

Deshalb lautet in Anbetracht dessen, dass derzeit drei Frauen im Bundesrat sind, und sich demnach die Frauenfrage nicht stellt, das Fazit dieser Zeitung: Schafft es Rösti auf das offizielle Ticket der SVP-Bundeshaus-Fraktion, dann schafft er auch die Wahl in den Bundesrat. Die Berner SVP spielt deshalb ein gewagtes Spiel, denn wenn es Salzmann und nicht Rösti auf das offizielle Zweiervorschlag-Ticket zuhanden der Bundesversammlung schafft, dann dürfte die Partei weiterhin keinen Berner Bundesrat stellen. Salzmann ist Oberst im Militär und derzeit Präsident der sicherheitspolitischen Kommission, und in Anbetracht dessen, dass auf das neugewählte Mitglied der Landesregierung das Verteidigungsministerium wartet, könnte sich manche SVP-Fraktionsmitglieder dazu veranlasst sehen, für Salzmann zu stimmen. Herrliberg liebäugelt deshalb mit der ersten SVP-Frau im Bundesrat, und die wäre Esther Friedli. Wegen der Schludrigkeit eines Parlamentsmitglieds, denn auf einem Wahlzettel stand «Rita Roth» und nicht «Rita Roos». Die mächtige SVP-Gruppe «Herrliberg» – benannt nach dem Wohnort des Partei-Übervaters Christoph Blocher – denkt strategisch über Jahre: Sollte in absehbarer Zeit Guy Parmelin zurücktreten und gleichzeitig Ignazio Cassis das Handtuch werfen, dann ist der Weg frei für den ersten Tessiner SVP-Bundesrat Marco Chiesa.

Post cover
Image courtesy of "Telebasel"

Wer will in den Bundesrat, wer zögert noch? (Telebasel)

Das Kandidatenkarussell für die Nachfolge des zurücktretenden SVP-Bundesrats Ueli Maurer dreht sich. Wer kommt infrage? Eine Übersicht.

Brunner war von 1995 bis 2018 im Nationalrat und von 2008 bis 2016 Nachfolger von Ueli Maurer an der Spitze der SVP Schweiz. Er werde 60 Jahre alt und «suche das Amt nicht», sagte der Verwaltungsratspräsident des Schweizer Internet- und Rechenzentrenbetreibers Green.ch und frühere Präsident der SVP des Kantons Luzern der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Thomas Aeschi: Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi gehört als SVP-Fraktionschef praktisch von Amtes wegen zum Favoritenkreis. Er hege keine Absichten nach Bundesbern zu wechseln, gab er der «Aargauer Zeitung» zu Protokoll. Rutz ist seit 2012 Nationalrat und war von 2001 bis 2008 Generalsekretär der SVP Schweiz. Der 59-jährige Ingenieur in Wirtschaftsinformatik ist seit 2016 Berner Regierungsrat und hatte sich während der Pandemie auf nationaler Ebene profiliert. Andreas Glarner: Der Aargauer Nationalrat und Migrationsexperte seiner Partei Andreas Glarner lehnt eine Kandidatur ab. Pierre Alain Schnegg: Abgewinkt hat der bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor Pierre Alain Schnegg. Seit 2011 politisiert er im Nationalrat, von 2016 bis 2020 war er Präsident der SVP Schweiz. Sie hat in der Gesundheitsdirektion viel erreicht und will sich weiterhin dort einsetzen, wie sie in einem Zeitungsinterview sagte. Thomas Matter: Laut dem Zürcher Nationalrat und Banker laufen derzeit Gespräche mit der Kantonalpartei. Der Berner Oberländer ist promovierter Agronom und Berater, 55 Jahre alt und Gemeindepräsident von Uetendorf bei Thun.

Explore the last week