Die Lage im Kosovo ist weiterhin angespannt. Serbiens Präsident Vucic sagte am Sonntag, er will den Frieden im benachbarten Kosovo wahren.
Es ist unwahrscheinlich, dass die NATO dem zustimmt. Er war einer der serbischen Beamten im Kosovo, die vergangenen Monat aus Protest in Massen gekündigt haben. Die Lage im Norden des Kosovos bleibt angespannt.
Strassensperren und Schusswechsel: Gewalt flammt im Norden Kosovos wieder auf ... Serbische Demonstranten blockieren seit zwei Tagen Grenzübergänge zwischen ...
Seit Samstag blockieren serbische Demonstranten in Nordkosovo die Strassen zu den beiden Grenzübergängen nach Serbien. Serbische Demonstranten blockieren seit zwei Tagen Grenzübergänge zwischen Kosovo und Serbien. [Autokennzeichen](https://www.nzz.ch/international/serbien-und-kosovo-einigen-sich-nach-streit-um-autokennzeichen-ld.1648247) ist der Konflikt zwischen Kosovo und Serbien erneut aufgeflammt.
In der mehrheitlich von ethnischen Serben bewohnten nördlichen Region Kosovos kam es zu Strassenblockaden und zu Schusswechseln mit der Polizei. Verletzt wurde ...
Seit vielen Jahren schwelt der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo. Der Präsident und Premierminister von Serbien fordern die Rückkehr der serbischen Armee in den Kosovo», schrieb er bei Facebook. Am Dienstag hatten militante Serben mit Schüssen in die Luft Wahlhelfer und Polizisten vertrieben, die die Wahlen vorbereiten wollten. 300 zusätzliche Polizisten bezogen Stellungen in den von Albanern und Bosniaken bewohnten Ortsteilen in der ansonsten mehrheitlich serbischen Stadthälfte. In der mehrheitlich von ethnischen Serben bewohnten nördlichen Region Kosovos kam es zu Strassenblockaden und zu Schusswechseln mit der Polizei. Die Beamten seien von drei verschiedenen Gruppen in der Nähe des Grenzübergangs Bernjak beschossen worden, teilte die Polizei mit.
Das Video soll die militärische Bewegung von Truppen zeigen. Ein Konvoi gepanzerter Fahrzeuge bewegt sich im Grenzbereich zwischen dem Kosovo und Serbien.
Im Norden Kosovos haben sich Spannungen zwischen der serbischen und der albanischen Bevölkerung teils gewaltsam entladen. Serbien will nun Soldaten ...
Aber um klar zu sein: Die Republik Kosovo wird sich verteidigen – mit voller Entschlossenheit.» Das Video wurde in einem serbischen Skigebiet aufgenommen, nur rund dreieinhalb Kilometer von der Grenze zu Kosovo entfernt. Am Sonntagmorgen reagiert der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti auf die geplante Entsendung von serbischen Soldaten in den Norden Kosovos.
Der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo spitzt sich zu. Ein serbischer Militärkonvoi ist auf dem Weg in Richtung Grenze. Geht jetzt das nächste ...
Zu den europäischen Ländern, die den Kosovo bislang nicht anerkannt haben, zählen Rumänien, Griechenland, Zypern, die Slowakei und Spanien. Serbien könnte teils offen, teils versteckt im Nord-Kosovo die Unabhängigkeit des Nachbarlandes weiter untergraben. Der kosovarische Premierminister Kurti wählte klare Worte: «Der Präsident und der Premierminister Serbiens haben mit einer militärischen Aggression gedroht und die serbische Armee aufgefordert, in unser Gebiet zurückzukehren. Die beiden Parteien wurden aufgefordert, unverzüglich Massnahmen zu ergreifen, die zur Deeskalation der Situation führen können. Belgrad bestärkt die serbische Minderheit im Norden des Kosovo bei ihren Versuchen, sich der Autorität Pristinas zu widersetzen. Die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo nehmen immer weiter zu.
Im Nordkosovo steigt der Druck: Belgrad verlegt angeblich Truppen an die Grenze, kosovarische Polizisten liefern sich mit der serbischen Minderheit ...
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic sagt, die Serben seien gezwungen, Strassen zu sperren, um sich vor kosovarischen Sicherheitskräften zu schützen. Serbien wolle den Konflikt vor den UNO-Sicherheitsrat bringen, wo es auf die Unterstützung von Russland und China hoffe. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic meinte allerdings, er mache sich keine Illusionen, dass das westliche Bündnis die Sache abnickt. Die USA, Grossbritannien und die EU fordern hingegen die lokalen Serben im Kosovo auf, ihre Barrikaden abzubrechen. Die EU ist von den neuen Spannungen gar nicht begeistert. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg betont, die von der NATO geführte KFOR-Truppe vor Ort bleibe wachsam. Die Sicherheitskräfte und Politiker sind aus Protest gegen den andauernden Streits um Autokennzeichen zurückgetreten. Er will bei der NATO beantragen, dass serbische Soldaten die Minderheit im Nord-Kosovo schützen dürfen. Der neue Termin konnte die Lage bisher aber nicht beruhigen. Die kosovarische Polizei musste ausrücken, weil die lokale Polizei, aber auch Staatsanwälte und Politiker im November zurückgetreten sind. Sie protestieren damit gegen die Regierung in Pristina. Im Norden des Kosovo steigen die Spannungen: Die serbische Minderheit blockiert seit Tagen mehrere Strassen.
Der Konflikt eskaliert schon wieder. Das schadet diesmal vor allem der kosovarischen Regierung.
Seit dem Kosovo-Krieg 1999 hat die Nato dort eine grosse Armee-Basis mit 7000 Soldatinnen und Soldaten zum Schutz des Kosovo gegen die Serben. Denn jenseits der Grenze im Kosovo steht die NATO mit ihren Kfor-Truppen. Für die Entwicklung der Region ein weiterer herber Rückschlag. Für die radikalen Serben ein Erfolg. Die Serben reagieren mit Strassenblockaden. Die Serben protestieren.
Angesichts der anhaltenden Angriffe im Norden des Kosovo bezeichnete der serbische Präsident Aleksander Vučić die deutsche Außenministerin Abbalena Baerbock ...
Die Polizei wurde nach eigenen Angaben beschossen und angegriffen, und Vucic sagte, er werde die NATO bitten, das Militär in die Region zu schicken. Daraufhin verschob Präsident Vjosa Osmani die Wahlen auf April 2023, um die Lage zu beruhigen. Dezember sollten in den mehrheitlich serbischen Gemeinden Zvecan, Leopsavic, Zubin Potok und Nord-Mitrovica Wahlen abgehalten werden, nachdem die Abgeordneten aus Protest gegen die Pläne Prishtinas, Nummernschilder aus der jugoslawischen Ära zu verbieten, massenhaft zurückgetreten waren.