Corina Gredig

2024 - 11 - 11

Schweiz und EU: Kleinere Details übersehen das große ganze Bild!

Corina Gredig - EU-Beziehungen - Grünliberale - Politik - Schweiz - Wirtschaft

GLP-Chefin Corina Gredig im Interview über die Schweiz-EU-Beziehungen und die Kunst, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

In einem aufschlussreichen Gespräch äußert sich Corina Gredig, die Chefin der Grünliberalen Partei (GLP), über die aktuellen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Sie stellt fest, dass sich die Schweiz in zu vielen Details verliert und dadurch das Wesentliche aus den Augen verliert. Gredig betont die Notwendigkeit, das große Ganze zu betrachten, um die politische Position der Schweiz in Europa zu stärken und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.

Ein zentrales Anliegen von Gredig ist, dass die Schweiz eine aktive Rolle innerhalb der EU-Bestrebungen einnimmt. Anstatt sich von bürokratischen Hürden und administrativen Prozessen ablenken zu lassen, sollten schweizerische Politiker und Entscheidungsträger die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarn in den Vordergrund rücken. „Wir sollten unseren Fokus darauf richten, wie wir das europäische Projekt mitgestalten können, anstatt uns in kleinteiligen Fragen zu verlieren,“ erklärt sie.

Darüber hinaus hebt Gredig hervor, wie wichtig es ist, die Stimme der jungen Generation in diesen Dialog einzubeziehen. Die junge Bevölkerung hat oft andere Ansichten und Perspektiven bezüglich der EU, die entscheidend sind für die zukünftige Ausrichtung der Schweiz. Diesbezüglich fordert sie eine offenere Diskussion über Themen wie Migration, Klima und Wirtschaft, da diese nicht nur die gegenwärtige, sondern auch die zukünftige Entwicklung des Landes beeinflussen.

Abschließend betont Gredig, dass die Schweiz sowohl von einer engen Zusammenarbeit mit der EU profitieren kann, als auch gleichzeitig ihre Souveränität wahren sollte. Das Ziel, eine Balance zwischen nationalen Interessen und internationaler Zusammenarbeit zu finden, ist laut Gredig eine Herausforderung, die es gemeinsam zu meistern gilt.

Wusstet ihr, dass die Schweiz über 120 bilaterale Abkommen mit der EU unterzeichnet hat? Diese regeln viele Bereiche, von Handel bis hin zu Personenfreizügigkeit. Gredig sieht hierin eine Chance, diese bestehenden Abkommen weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Eine spannende Herausforderung steht also bevor!

Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, sich jedoch stark an den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen in Europa beteiligen kann. Indem die Schweiz pro Aktivität zeigt, kann sie sicherstellen, dass ihre Interessen auch auf europäischer Ebene Gehör finden.

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Image courtesy of "Tages-Anzeiger"

GLP-Chefin Corina Gredig über Schweiz-EU-Beziehungen (Tages-Anzeiger)

Die Fraktionschefin der Grünliberalen kritisiert, die Schweiz verliere sich bei Europa in den Details. Darob gehe das grosse Ganze vergessen.

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