Henri Borlant, der einzige Überlebende der jüdischen Kinder aus Frankreich, hinterlässt uns eine Geschichte voller Mut und Hoffnung.
Henri Borlant, der letzte Überlebende der 6.000 jüdischen Kinder aus Frankreich, die 1942 nach Auschwitz deportiert wurden, ist am 3. Dezember im Alter von 97 Jahren verstorben. Er war nicht nur ein Überlebender, sondern auch ein leidenschaftlicher Zeuge der Geschichte, der sein Leben dem Gedenken an die Opfer der Shoah widmete. Nach seiner Rückkehr aus den Konzentrationslagern wurde er Arzt und setzte sich unermüdlich dafür ein, die Geschichten der damals vergessenen Kinder zu erzählen. Seine Worte berührten viele und dienten als Mahnung, dass solche Gräueltaten nie wieder geschehen dürfen.
„Ich wollte der Generation meiner Tochter die Hand reichen“, sagte Borlant, der sein Schicksal nie vergessen hat. Neben dieser starken Aussage hat er das Gefühl der Verantwortung und Hoffnung in seinen Berichten verkörpert. In einer Zeit, in der das Weltgeschehen oft von Negativität durchzogen ist, inspiriert der Mut von Überlebenden wie ihm dazu, für das Gute zu kämpfen. Sein Werk ist ein Aufruf, sich gegen das Vergessen zu wehren und die Lehren der Vergangenheit an die kommenden Generationen weiterzugeben.
Ein weiterer Henri, Henri Lœvenbruck, mischt das literarische Feld auf: In seinem neuen Roman „Für nichts bereuen“ kombiniert er die Genres Thriller, Dystopie und Feelgood. Hierbei zeigt sich, dass das Geschichtenerzählen nicht nur eine Möglichkeit ist, die Vergangenheit zu bewahren, sondern auch, eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen. Indem er Leser dazu einlädt, über wichtige Themen nachzudenken, formt er eine erzählerische Brücke zwischen den Erlebnissen der Vergangenheit und den Herausforderungen von heute.
In der Welt der Wirtschaft sorgt Henri Le Gouis, ehemaliger Direktor von Bolloré Logistics, für Aufsehen. Während seiner Integration bei CMA CGM hat er den Bereich aufgepeppt, aber wie Borlant führt auch Le Gouis zu neuen Wegen. Beide Henris zeigen uns, wie wichtig es ist, in jeder Lebenslage eine Stimme zu erheben, sei es im Berichten von ergreifenden Erinnerungen oder in der Förderung wirtschaftlicher Innovationen. Ihre Lebensgeschichten sind nicht nur inspirierend, sondern zeugen auch von der Kraft des menschlichen Geistes, in den dunkelsten Zeiten das Licht zu suchen und zu finden.
Interessanterweise war Henri Borlant der einzige Überlebende der 6.000 jüdischen Kinder aus Frankreich, die deportiert wurden, und sein Engagement für die Erinnerung an die Shoah hat über 75 Jahre Haltungen geprägt. Zudem ist es faszinierend, dass Henri Lœvenbruck und Henri Le Gouis in so unterschiedlichen Bereichen agieren, aber dennoch eine gemeinsame Botschaft über Hoffnung und Fortschritt senden – ein wahrer Beweis dafür, dass jeder von uns eine Geschichte zu erzählen hat!
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Avec « Pour ne rien regretter », Henri Lœvenbruck invente un genre nouveau, mélange de thriller, de dystopie et de feelgood. Lisez le premier chapitre.
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Déporté en 1942 à Auschwitz et à Buchenwald, Henri Borlant fut le seul de sa famille à en revenir. Devenu médecin, il n'eut de cesse de témoigner.
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Henri Borlant, survivant du camp de concentration nazi d'Auschwitz-Birkenau, à Paris le 15 janvier 2015 DOMINIQUE FAGET / AFP/Archives.
Olivier Faure, Yaël Braun-Pivet, Pierre-Henri Tavoillot, Marc Lazar, Noémie Merlant et Michaël Canitrot sont les invités de ce jeudi.
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