Nach 20 Jahren ist das Kapitel «G&G – Gesichter und Geschichten» beim SRF zu Ende. Was bedeutet das für die Schweizer Medienlandschaft?
Nach zwei Jahrzehnten im Schweizer Fernsehen zieht SRF den Stecker für sein beliebtes Gesellschaftsmagazin «G&G – Gesichter und Geschichten». In Zeiten angespannter finanzieller Verhältnisse scheint dies ein notwendiger, aber schmerzhafter Schritt zu sein. Sendungschefin Paola, auch liebevoll die Rebellin genannt, hat gegen die Vorgaben rebelliert und somit möglicherweise die entscheidende Rolle beim Aus des Formats gespielt. Für viele treue Zuschauer kommt diese Entscheidung jedoch überraschend, waren sie doch Zeugen unzähliger inspirierender Geschichten und fesselnder Gäste.
Mit der Abschaffung von «G&G» verschwinden nicht nur 20 Jahre Television-Geschichte, sondern auch rund 20 Arbeitsplätze bei der SRG. Das Magazin bot Einblicke in das Leben von Prominenten und weniger bekannten Persönlichkeiten und damit vielseitige Perspektiven. Die Entscheidung von SRF, eine solch traditionsreiche Sendung abzusetzen, wirft Fragen auf: Welches Angebot wird nun dem Publikum präsentiert? Wird die Schweizer Medienlandschaft noch diverser oder schärfer im Wettbewerb um Zuschauer?
Nicht nur die Zuschauer sind betroffen; auch die Redakteure und Moderatoren sehen sich auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Die Erleichterung über zurückliegende Erfolge wird jetzt von einer gewissen Traurigkeit überschattet, da viele der Beteiligten nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde wurden. Die Schließung der Sendung zeigt, wie Veränderungen in der Medienlandschaft unvermeidlich sind, insbesondere wenn es um Budgetkürzungen geht.
In der Zwischenzeit bleibt Unsicherheit: Was wird aus dem Talent der Moderatoren? Schaffen es diese, im hart umkämpften Medienmarkt Fuß zu fassen? Und wo bleiben die Geschichten, die das Publikum begeisterten? Hoffen wir, dass die Namen hinter «G&G» nicht von der Bildfläche verschwinden, denn sie bereicherten unser Fernseherlebnis.
Interessanterweise hat «G&G» nicht nur das Publikum unterhalten, sondern auch Trends gesetzt. In einer Zeit, in der digitale Medien auf dem Vormarsch sind, ist es bemerkenswert, wie TV-Formate wie dieses über zwei Jahrzehnte im Herzen der Schweiz verblieben sind. Außerdem zeigt der Rückgang solcher Formate, wie wichtig es ist, sich an die veränderten Bedürfnisse der Zuschauer anzupassen - vielleicht gibt es ja bald ein neues, frisches Konzept, das die Herzen der Zuschauer erneut erobert!
Das Schweizer Fernsehen setzt den Sparhebel an. Die Gesellschaftsendung «G&G – Gesichter und Geschichten» wird im kommenden Sommer nach 20 Jahren ...
SRF vollzieht bereits in den kommenden Monaten weitere Spar- und Personalmassnahmen aufgrund der angespannten finanziellen Situation.
SRF muss wegen angespannter Finanzen sparen und passt sein Angebot an. Im Sommer ist darum Sendeschluss für das Format «G&G – Gesichter und Geschichten».
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Der Sparhammer bei SRF trifft die nächste Sendung: Nun fällt auch «G&G – Gesichter und Geschichten» dem Rotstift am Leutschenbach zum Opfer.
Das Schweizer Fernsehen (SRF) verkündet das Aus für sein traditionsreiches Gesellschaftsmagazin «G&G – Gesichter und Geschichten».
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