Jennifer Hermoso kämpft weiter gegen das milde Urteil für Rubiales nach dem Kuss-Skandal. Wer kann da noch entspannt bleiben?
Die Kuss-Affäre um den ehemaligen Präsidenten des spanischen Fußballverbands Luis Rubiales sorgte weltweit für Aufsehen und empörte nicht nur Fans, sondern auch zahlreiche Frauenrechtler. Nach langen Gerichtsverhandlungen wurde zwar ein Urteil verkündet, doch bei Jenni Hermoso sitzt der Schock über die milde Strafe für Rubiales tief. Diese hat sich nun entschieden, gegen das Urteil vorzugehen, da sie der Meinung ist, dass es nicht genug ist, um ein Zeichen gegen sexuelle Aggression im Sport zu setzen.
In der ersten Instanz wurde Rubiales für die sexuelle Nötigung von Hermoso schuldig gesprochen, was zunächst als Sieg für die Spielerin und die Bekämpfung von sexueller Gewalt gefeiert wurde. Doch ein Preis von nur 60.000 Euro und ein paar Monaten Bewährung scheint nicht der Abschreckungseffekt zu haben, den sich viele wünschen. Hermosos Anwalt hat klar gemacht, dass sie die Relevanz des Urteils nicht hinnehmen kann, und ihre Entscheidung zeigt, dass der Kampf für Gerechtigkeit noch lange nicht vorbei ist.
Auch Rubiales selbst ist nicht bereit, sich mit dem Urteil abzufinden. Er hat bereits Berufung eingelegt, und der Fall entwickelt sich somit zu einem spannenden Wettlauf zwischen den beiden Protagonisten. Es ist fast so, als befände sich das spanische Justizsystem in einer Sportart, in der es darum geht, wer als Erster den richtigen Weg findet, seine Punkte geltend zu machen. Eigentlich könnte man glauben, das könnte in einer Comedy-Serie erörtert werden, wenn die Konsequenzen nicht so ernst wären!
Die gesamte Situation hat nicht nur die öffentliche Wahrnehmung des Vorfalls verändert, sondern auch den Sport selbst, wie wir ihn kennen. Die Idee der "Bro-Kultur", in der Männer unter sich bleiben und Frauen oft ignoriert werden, wird nun heiß diskutiert. Und über allem schwebt die Frage, ob hermoso's Kampf die Wandlung des Fußballs zu einem sicheren Platz für alle Spielerinnen vorantreiben kann.
Interessante Fakten: Wusstest du, dass die Kuss-Affäre während der Frauen-WM 2023 entstand und sich über ein ganzes Jahr hinzog? Auch der Sport ist nicht mehr im Elfenbeinturm: Immer mehr Frauen setzen sich für ihre Rechte ein und fordern Gleichheit und Respekt! Und auch in der Schweiz beginnt die Diskussion um Frauenrechte im Sport, die mit großen Schritten vorangeht.
Jennifer Hermoso will das Urteil gegen Luis Rubiales im Zuge des Kuss-Skandals an der WM 2023 nicht akzeptieren.
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Nicht nur Spaniens Ex-Verbandschef Luis Rubiales wird gegen das Urteil in der Kuss-Affäre im spanischen Fußball berufen.
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Jennifer Hermosos Anwalt teilte am Freitag gemäss der Nachrichtenagentur AFP mit, dass seine Klientin Berufung gegen das Urteil gegen Luis Rubiales einlegt.